Montag, 18. November 2013

Zeitungsartikel vom 16.11.2013



Nur einen Monat nach diesem Artikel,






erschien vorgestern ein weiterer - nicht sehr schöner - Artikel in der Märkischen Allgemeinen Zeitung - Landkreis Dahme-Spreewald.

Ich möchte dazu keine großen Worte verlieren. Der Artikel spricht für sich.





Ich denke, ich muss nicht erwähnen, wie enttäuscht wir als Gruppe sind, dass unsere Hilfe und vorallem die mit viel Liebe gestrickten und gehäkelten Tröster nicht erwünscht sind und somit auch nicht gewertschätzt werden. Leider sind es nunmehr wieder die Kinder, denen ein wenig Trost bei kleinen und großen Schmerzen verwehrt wird.

Trotzallem sind wir uns einig, dass wir uns von dieser Impertinenz nicht unterkriegen lassen. Wir machen weiter! Wir haben noch andere Projekte, für die nun etwas mehr Teddys, Püppchen etc. über sind.

Donnerstag, 14. November 2013

Unsere Projekte...

... oder einfach eine Aufstellung, was zur Zeit benötigt wird.

Trosttiere/-püppchen (gestrickt oder gehäkelt)

benötigen wir immer und in großer Zahl für Krankenhäuser etc.

Frühchensachen (gestrickt oder gehäkelt)

 nehmen wir gerne an, benötigen momentan aber davon keine großen Mengen

Aktionskreis "Kinder von Tschernobyl"

 Ist auch dieses Jahr unser großes Projekt, welches uns sehr am Herzen liegt.

 Hierfür benötigen wir:
  • Mützen, Schals, Tücher, Socken, Stulpen (alles gestrickt oder gehäkelt) in verschiedenen  Kindergrößen (zwischen 8 und 16 Jahren etwa)
  • Spielsachen für Jungs und Mädchen
  • Barbies mit oder ohne Bekleidung. Wer mag darf Barbies ohne Kleidung gern schicke Sachen stricken oder häkeln.
  • Kleidung in verschiedenen Kindergrößen
  • Kissenhüllen (gestrickt oder gehäkelt), 35 x 35 cm, mit Hotelverschluss hinten. Schöne, bunte, lustige und fantasievolle Motive und weich und kuschelig sollen sie sein.

Genähte Taschen und Beutel

Gern in verschiedenen Größen für Puppen plus deren Zubehör. Die Puppen haben eine Größe von 50x30cm und 40x25cm. Zu den Puppen sollten noch eine Garnitur Wechselsachen und eine kleine Puppendecke in die Tasche passen.

Auch für die Barbies benötigen wir genähte Taschen und Beutel.

Wer uns bei unseren Projekten unterstützen möchte, darf sich uns gern anschließen. Zu erreichen sind wir unter:

Facebook

und per Email unter: Gemeinsam-Fuer-Ein-Kinderlaecheln@gmx.de

Ich möchte auch gern erwähnen, dass wir uns immer über Woll- und Materialspenden freuen. 
  
   

         

Kissen für die Tschernobyl-Kinder

Bei der letzten Übergabe im Juli diesen Jahres erzählte uns Frau Drabek vom Aktionskreis "Kinder von Tschernobyl", dass jedes Kind mit einem kleinen Kissen auf die lange Heimreise geschickt wird. Bisher wurden dafür Kissenhüllen genäht. Wir dachten uns, das können wir besser! Und haben uns bereit erklärt für 30 Kinder kunterbunte, weiche Kissenhüllen zu stricken und zu häkeln.

Wie erwartet haben sich einige aus der Gruppe sofort bereit erklärt. Auch mir persönlich hat es das Kissenprojekt sehr angetan.

Die Kissen (Größe 35 x 35 cm) stellt der Aktionskreis zur Verfügung. Wir brauchen nun nur noch unsere Fantasie spielen zu lassen und drauf los zu nadeln.

Mittlerweile sind schon einige sehr schöne Hüllen entstanden.

gehäkelt von Doreen Rasemann

gehäkelt von Doreen Rasemann

gehäkelt von Doreen Rasemann

gestrickt von Hilde Eckert

gestrickt von Petra Erpenbach

gestrickt von Ulrike Bröhl

gestrickt von Doreen Rasemann

gestrickt von Inken Schmohl

Dieses Projekt bietet viele Entfaltungsmöglichkeiten. Einzige Bedingungen: Bunt soll es sein! Und nur mit Hotelverschluss.  :)

Wir sind gespannt auf weitere schöne Kissenhüllen.

Montag, 4. November 2013

Neue Damenrunde schließt sich uns an

Nach den fleißigen Damen der Handarbeitsgruppe des Töpchiner Heimatverein, die nunmehr auch schon gute 2 Jahre für uns stricken und häkeln, hat sich nun auch eine kleine Gruppe von vier Frauen aus Senzig angeschlossen. Mit viel Liebe zum Detail bestricken sie Puppen. Dabei entstehen ganze Kollektionen. Aber auch Babyschuhchen, Mützen und Decken werden gestrickt und gehäkelt. Über diese Hilfe freuen wir uns sehr.

Hier nur eine kleine Auswahl dessen, was uns die Strickgruppe aus Senzig bereits übergeben hat.






Ein Artikel in der Mittelbrandenburgischen Zeitung

Nach gut einem Jahr gab es wieder einmal Anlass für einen Zeitungsartikel über unsere Gruppe. Diesesmal im Zusammenarbeit mit dem Achenbach Krankenhaus in Königs Wusterhausen bzw. dem Netzwerk für Gesunde Kinder. Den Kontakt zu beiden hat uns Michaela Steiner hergestellt, die aktiv für das Netzwerk arbeitet und sich dafür sehr stark macht.





Hier kann man den Artikel auch online bei der MAZ lesen. Frau Andrea Müller von der MAZ ist es erneut gelungen, unsere Gruppe ein klein wenig bekannter zu machen.

Wir freuen uns, dass unsere Tierchen und Püppchen, die mit sehr viel Liebe gestrickt und gehäkelt werden, so tollen Anklang bei Jung und Alt finden. Es motiviert uns ungemein und gibt uns das Gefühl etwas Richtiges zu tun.

Sonntag, 4. August 2013

Nach der Übergabe ist vor der Übergabe...

Nach der großen Übergabe an die Kinder von Tschernobyl haben wir natürlich erstmal kurz verschnaufen müssen. Aber viel Zeit bleibt uns dafür nicht.

Nein, denn auch nächstes Jahr kommen wieder Kinder zu uns nach Deutschland. Und dafür gibts auch eine ganz spezielle Aktion.

Der Aktionskreis besorgt jedes Jahr für jedes Kind kleine Kissen für die Heimfahrt. Bisher wurden dafür aus "alten" Stoffen Kissenhüllen genäht. Aber wir dachten, DAS können wir besser. So haben sich wieder spontan einige bereit erklärt, bunte und vorallem lustige Kissenhüllen zu stricken oder zu häkeln.

Desweiteren hat Carola Schmohl telefonisch Kontakt mit dem Karl-Thiem-Klinikum in Cottbus aufgenommen. Dort ist man von unserer Gruppe und von dem was wir machen sehr angetan und freut sich schon auf eine gute Zusammenarbeit. Nun bereiteten wir eine Übergabe von Trosttierchen für die Frühchenstation für Anfang September vor.

Es gibt viel zu tun und wir packen es GEMEINSAM an! :)





Freitag, 26. Juli 2013

Übergabe an die Kinder von Tschernobyl

Wir haben gut ein halbes Jahr darauf hingestrickt und -gehäkelt. Eigentlich waren "nur" ein paar Trosttierchen, eine Mütze, ein Schal/Tuch und Socken für jedes Kind gedacht. Zusammen kam aber viel viel mehr. Barbiepuppen, Spiele, Spielzeugautos, Stifte, Süßigkeiten, Kleidung und und und....

Bereits am 13. Juli hat Carola Schmohl im Rahmen des Tag der Offenen Tür in Storkow-Hirschluch, wo die Kinder untergebracht sind und zu dem sie vom Aktionskreis eingeladen wurde einiges für die Kinder von Tschernobyl übergeben.

30 Paar Socken
20 Schals
15 Sets aus Mütze und Schal
30 Tücher
60 Mützen
35 Kuscheltiere

Und kam zurück mit vielen Eindrücken und Emotionen. Diese Veranstaltung war für die Sponsoren gedacht, die den 4wöchigen Aufenthalt der Kinder hier in Deutschland ermöglichen. Jedes Jahr werden 30.000 Euro für Fahrt, Unterkunft und Unternehmungen benötigt.

Sie konnte sich bereits da schon ein Bild von den Kindern machen. Die Kinder sind durchweg sehr bedürftig, die es auch in ihren Familien teilweise sehr schwer haben. Einige haben dauerhafte Schädigungen, manche eine leichte Behinderung oder chronische Erkrankungen. Aber alle sind wirklich sehr sehr liebenswert.

In der folgenden Woche mussten auf die Schnelle noch einige Sachen organisiert werden. Zum Beispiel ein Schulranzen und Trinkflaschen kamen auf die letzte Sekunde, im wahrsten Sinne des Wortes.

Am 21. Juli kam dann der "große" Tag. Da waren die Kinder zu Gast auf dem Ziegenhof in Friedersdorf. Mit zwei voll bepackten Autos sind Carola Schmohl, Franci Schmohl und ich dort angereist. Nebenbei bemerkt war es sehr heiß.

Unter einem Scheunenvorbau bereiteten fleißige Helfer - eine Gruppe älterer Damen - bereits die Festzeltgarnituren mit Tischdecken vor.

Dann kamen auch schon die Kinder und wurden mit Kuchen, Kakao und dann auch noch Eis begrüßt.

Frau Drabek vom Aktionskreis hat eine kurze Rede gehalten, wo auch die Betreuer und freiwilligen Übersetzer vorgestellt wurden.

Wir übergaben unsere Geschenketüten an die Kinder. Leider war nicht sehr viel Zeit zum Auspacken, denn das Programm war so reichhaltig, dass die Kinder beinahe selbst überfordert waren.

Geboten waren: Reiten, Schminken, Traktorfahren, Ziegen gucken, Torwandschießen, Geschicklichkeitsspiele, Kaninchen kuscheln, Hochzeitskutsche fahren, später noch Feuerwehr fahren und Hüpfburg.

Franci und ich haben uns bemüht soviel Eindrücke auf Fotos festzuhalten wie nur geht. Da ich hier dem Überblick halber nicht alle Fotos hochladen möchte und kann, hat Franci sich bereit erklärt, die Fotos in einem Video zusammenzufassen und ich finde, sie hat es sehr toll gemacht.

Zusammenschnitt eines tollen Tages

Wir danken allen fleißigen Helfern, die diese großartige Aktion erst ermöglicht und den Kindern somit eine riesengroße Freude gemacht haben. Wir sind stolz, dass wir zu so einer tollen Gruppe gewachsen sind, deren Mitglieder nunmehr schon oft bewiesen haben, wie groß so ein Herz sein kann.